Linker Meinungsterror – Ein Kommentar von Martin Kohler

Linker Meinungsterror – Ein Kommentar von Martin Kohler

Am vergangenen Samstag versammelten sich über 5000 Bürger in Berlin vor dem Kanzleramt, um für das Recht auf Leben zu demonstrieren. Sie protestierten gegen die mehr als 100.000 Abtreibungen, die pro Jahr in Deutschland durchgeführt werden und gegen Sterbehilfe. Unter den Demonstranten befanden sich etliche AfD- Mitglieder, darunter auch die Beatrix von Storch (MdEP).
Martin Lohmann (Bundesvorsitzender des Bundesverbands Lebensrecht) sagte in seiner Eröffnungsrede: „Wir sagen Nein zu Hass, Nein zu Gewalt, Nein zu Verfolgung und Diskriminierung! Hass tötet, doch Liebe ist immer stärker. Und darum sagen wir Nein zu Fanatismus oder Faschismus! Nein zu rot lackierten Braunen oder braun lackierten Roten.“ In engagierten Reden formulierten Be-troffene, Ärzte, Politiker u.a. ihre Positionen.

Doch was am Rande dieser Demonstration passierte, war ebenso spannend.

Die Aussagen Martin Lohmanns sowie die Ablehnung der Abtreibung und Ster-behilfe konnten die etwa 300 Gegner des „Marsches für das Leben“ nicht unter-schreiben. Stattdessen skandierten sie Sätze wie „Hätt‘ Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben!“ oder auch „Kondome, Spirale, LINKSRADIKALE!“.
Immer wieder entrissen die Störer den Demonstranten Kreuze und Schilder oder hielten den Marsch kurzzeitig auf. Teilnehmer des „Marsches für das Leben“ wurden bespuckt, beleidigt und mit Farbbeuteln attackiert.
Nach Informationen des Online-Magazins kath.net sowie der Nachrichtenagen-tur idea wurde der Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe (CDU), der mit sei-nem behinderten Sohn ebenfalls am Marsch teilnahm, von zwei Gegendemonst-ranten körperlich angegangen. Diese sollen gleichzeitig in ihrer Funktion als Mitarbeiter der ZDF-Sendung „heute-show“ vor Ort gewesen sein.

Welche Schlüsse lassen sich aus diesem Tag ziehen?

Es finden sich zumeist bürgerliche und friedliche Menschen aus allen Alters-gruppen zusammen, um für eine Sache einzutreten. Nun muss man sich dieser Gruppe nicht anschließen, man kann auch anderer Meinung sein und diese selbstverständlich auch öffentlich kund tun.
Aber es darf nicht sein, dass die Polizei ein riesiges Aufgebot aufbringen muss, um eine friedliche Demonstration zu schützen. Es gibt linke und linksradikale Gruppierungen, die Rechtsgüter wie Meinungsfreiheit und Demonstrationsfrei-heit nicht respektieren. Alles, was nicht in ihr Weltbild passt, muss sabotiert oder zerschlagen werden.
Es ist äußerst befremdlich, dass die Beziehungen von Politik, Presse und den autonomen Gruppen so unklar sind. Bezogen auf das Beispiel „Marsch für das Leben“ verschwimmen gar die Grenzen zwischen ihnen, wenn ZDF-Mitarbeiter sich wie (Gegen-)Demonstranten verhalten oder wenn die Partei „Die Linke“ sich – nach eigenen Angaben – mit 1500 Euro an der Finanzierung einer linksra-dikalen Demonstration beteiligt.
Nicht nur Lebensschützer haben unter diesem linken Terror zu leiden – auch die AfD. Immer wieder werden Veranstaltungen gestört, Kandidaten bedrängt oder Anschläge auf Einrichtungen der AfD und deren Mitglieder verübt.

Deshalb möchte ich Sie bitten, machen Sie Ihre Mitmenschen auf diese Miss-stände aufmerksam, ändern Sie nicht Ihre Meinung, lassen Sie sich nicht ein-schüchtern, nehmen Sie an Kundgebungen teil! Und vor allem, geben Sie nicht auf!

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Beatrix von Storch (MdEP) ist ganz vorn mit dabei.

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