PK: Standhaftigkeit als Tugend

Was für ein Skandal! Landrat Burkhard Schröder von der SPD nahm sein Recht wahr, auch die AfD-Fraktion im Potsdamer Landtag zu besuchen, um inhaltlich Themen zu besprechen.
Moment, sein Recht? Man möchte meinen, in unserer Rundumwohlfühlgemeinschaft, wo das Grundgesetz eine wesentliche Rolle spielt(e), läuft doch alles wie geschmiert. Klar, ab und zu eine Wirtschaftskrise hier, ein Skandal dort, aber „Mutti“ regelt das. Doch was steckt hinter dieser Fassade? Eine Fassade, die eventuell von den existenziellen Fragen unserer Zukunftsfähigkeit ablenkt und unsere Lage umso prekärer macht?

Man möchte meinen, wenn man sich die entscheidenden Parameter für die Beständigkeit einer Nation, eines Volkes anschaut, seien wir kurz vor einem Kollaps: Bildungsverfall auf allen Ebenen, eine schwache Geburtenrate und nun auch noch eine ständig wachsende Überfremdung. Ups, Überfremdung? Als Deutscher von Überfremdung zu sprechen ist heutzutage wohl nahe an der Volksverhetzung und somit strafbar. In der Tat, man kann für Meinungen im selbsternannten freiesten Staat, den es je auf deutschem Boden gab, angeklagt und auch verurteilt werden, § 130 StGB macht es möglich. Aber natürlich nicht für alle Meinungen, nur für diese, welche nicht in das rot-grüne Gesellschaftsbild passt und so ein braves Mädchen oder Bübchen mit gepuderten Hintern und „individualisierter“ Schläue letzten Endes blind durch das doch so unbedeutende kleine Leben trabt.

Nur nicht auffallen, nur keine andere Meinung als der Rest meiner Freunde haben, bloß keine abweichende Haltung einnehmen. Dank der immer weiterreichenden Meinungsmache in Funk und Zeitung ist der linke Tugendterror längst Bestandteil unseres Alltags geworden. Fragen und Meinungen wie der Fleischkonsum bis hin zur Bundeswehr sind eigentlich klar vorformuliert. Eine Nation ohne Einsicht in die Verantwortung des Einzelnen für Staat und Gesellschaft, Freiheit und Verantwortung ist keine Nation. Denn sie kann die grundlegenden Aufgaben und den Kern der staatlichen Kompetenz und Verantwortung zur Sicherung der Grundbedürfnisse, der Grundfreiheiten der Bürger sowie deren Pflichten nicht sicherstellen. Um ein Zusammenleben in einer Freiheitsordnung zu garantieren, muss es Rechte geben, die eine Entfaltungsmöglichkeit jedes Individuums möglich machen. Diese haben wir allemal. Unsere Grund- und Freiheitsrechte garantieren dies aber trotzdem läuft es gesellschaftspolitisch es seit vielen Jahren aus dem Ruder. Die politische Linke hat es geschafft, ihr Weltbild so gut wie es doch geht in unsere Mitte zu rücken und dafür zu sorgen, daß jeder Abweichler öffentlich angeprangert wird, stets mit dem Wohlwollen der Union. Das neuste Opfer ist nun Landrat Schröder. Als SPD´ler hat er es doch tatsächlich gewagt, sich mit unserer Fraktion zu treffen. Was man nicht alles in der Presse liest, da ist der Begriff der „Rechtspopulisten“ noch milde. Im Übrigen, wann habe ich das letzte Mal von „Linkspopulisten“ gelesen oder gehört? Ich glaube, noch nie. Liegt es daran, daß es sie nicht gibt oder daß das nur Populisten sind, die vom herrschenden Bild abweichen? Die Frage lasse ich für jeden selbst offen. Man kann die AfD nicht mögen, man kann ihr kritisch gegenüber stehen, jedoch hat man, so lange sie sich im Rahmen unseres Grundgesetzes bewegt, sie zu tolerieren. Viel wichtiger ist es jedoch, daß der Bürgerwille in einer Demokratie respektiert wird. Mit mehr als 12 % bei der letzten Landtagswahl stellt das keine unerhebliche Anzahl in Brandenburg dar. Bedeutet das jetzt, daß nun auch unsere Wähler vermeintliche „Rechtspopulisten“ sind? Der Begriff „Rechts“ spielt dabei die wesentliche Rolle. Rechts zu sein, in Deutschland, das schickt sich nicht. Eine politische, demokratische Rechte darf es nicht geben. Warum? Warum darf es das auf der linken Seite?

Eines ist klar, unsere Demokratie ist massiv gefährdet! Wir dürfen nicht zulassen, daß unser Land zu einer linken Meinungsdiktatur wird, welche den Menschen vorschreibt, wie sie zu denken und zu handeln haben. Solche niveauarmen Debatten, ob sich ein Landrat mit einer demokratisch gewählten Partei treffen darf, ist ein klares Zeichen der Agonie unsere Freiheiten einzuschränken. Immer mehr Menschen erkennen diese schleichende Gefahr, Gott sei Dank!
Immer mehr Menschen schließen sich der AfD und der JA an.

Werter Herr Schröder, machen Sie es Ihrem ehemaligen Parteikollegen und OB von Magdeburg Trümper gleich und treten Sie aus dem längst überflüssigen Haufen aus und wählen Sie eine wahre demokratische Partei für ihre politische Arbeit und tauschen sie ihr rotes Parteibuch in ein Blaues um, denn bei uns wird Demokratie nicht nur gepredigt, sondern auch gelebt.

Alexander Salomon
Beisitzer vom LV-Brandenburg