Kranzniederlegung anlässlich des Volkstrauertages

Die Junge Alternative Brandenburg und die Alternative für Deutschland legten heute am Sanitätskorps-Denkmal in Potsdam zum Volkstrauertag Rosen sowie einen Gedenkstrauß und hielten stille Andacht zu Ehren der Toten.

Unser Landesvorsitzender, Dennis Hohloch, fand folgende Worte: “Als 1929 das Sanitätskoprs-Denkmal feierlich eingeweiht worden war, war der erste große Krieg des 20. Jahrhunderts eben erst seit einem Jahrzehnt verstrichen und die Erlebnisse, des bis dahin grausamsten Ereignisses der Geschichte, den Deutschen noch tief bis in die Knochen verwurzelt.
Eine zeitliche Nähe zu solch einem schrecklichen und leidvollen Ereignis schafft nicht nur eine tiefgreifende Verbindung sondern auch eine innere Verpflichtung des Nichtvergessens in den Köpfen und Herzen eines Volkes. Dieser Tradition des Gedenkens nachzukommen und die Leistungen unserer Vorfahren in Ehren zu halten, haben wir uns heute hier zusammengefunden.
Damals führte das Gedenken am, des im Jahr 1922 erstmals durchgeführten Volkstrauertages, noch zu geladenen Diskussionen und hitzigen Debatten über die Natur und die Kultur dieser Art des Gedenkens. So galt er manchem als einigendes Mahnmal und anderen wiederum als republikfeindlicher Schandtag.
Heute gerät der Tag leider fast in traurige, kollektive Vergessenheit.
Genau aus diesem Grund, ist es umso wichtiger, dass wir an dieser Tradition festhalten, um zum anderen unsere Geschichte nicht zu vergessen und zum anderen unsere Kultur zu pflegen.
Heute Gedenken wir im speziellen all den tapferen Männern des Sanitätskorps der Armee Marine Schutztruppe, die ihr Leben im ersten Großen Krieg des vorherigen Jahrhunderts für ihr Vaterland gelassen haben und zollen Ihnen unseren Respekt und unsere Ehrfurcht vor dem, was diese Männer unter den schwierigsten und grausamsten Bedingungen, die sich ein Mensch nur vorstellen kann, geleistet haben.
Wir gedenken heute jedoch auch allen Männern, Frauen und Kindern, die ihren Tod in beiden Weltkriegen fanden oder auf anderen Kriegsschauplätzen unserer Geschichte Opfer von Gewalt und Zerstörung wurden.
Ihr Schicksal steht uns als Mahnung dafür, welches Leid Krieg und Gewalt über die Menschheit bringen können. Aber auch dafür, welche Leistungen Menschen in einer Gemeinschaft zu erbringen in der Lage sind.
Ihr werdet nicht vergessen werden und immer Bestandteil unseres kollektiven Gedächtnisses bleiben.”