PM: JA BB ruft DIE LINKE. Brandenburg zu mehr Toleranz auf

Presseinformation Nr. 3/2014

Wriezen, 7.10.2014

 

Junge Alternative Brandenburg ruft DIE LINKE. Brandenburg zu mehr Toleranz auf

Die Junge Alternative Brandenburg kritisiert den Aufruf der Partei DIE LINKE, zu einer Gegenkundgebung bezüglich der Eröffnung des 6. Brandenburgischen Landtags durch den Alterspräsidenten und Fraktionsvorsitzenden der AfD, Dr. Alexander Gauland.
Sicher sei jeder Partei das Recht gegönnt, eine solche Kundgebung zu bewerben, allerdings sollte man doch von der Linkspartei mehr Toleranz erwarten können. Schließlich ertragen die AfD-Abgeordneten auch die Anwesenheit einiger Abgeordneter der Linken, die ehemalige Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) waren.

So zum Beispiel Kerstin Kaiser, die seit 1999 im Brandenburger Landtag sitzt. Gemäß dem Abschlussbericht über die Feststellungen der Kommission zur Stasi-Überprüfung der Abgeordneten des Landtages Brandenburg (2012) hat Frau Kaiser vom 27. November 1978 bis zum 22. Mai 1984 dem MfS berichtet. Seit Anfang 1979 wurde sie als inoffizielle Mitarbeiterin (IM) geführt. Ihre Berichte sollen teilweise diskreditierende und denunziatorische Informationen über Kommilitonen und Dozenten enthalten.

Die Alternative für Deutschland hat sich mehrfach durch gezielte Aktionen von der NPD distanziert, wodurch der Vorwurf, der NPD nahezustehen, nicht haltbar ist. Die Junge Alternative Brandenburg fordert daher DIE LINKE. Brandenburg auf, sich von der geplanten Gegenkundgebung zu distanzieren und sich eher ihrem blinden Flecke auf dem linken Auge zu widmen!

Martin Kohler
1. Stellvertretender Vorsitzender der JA Brandenburg